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Institut für deutsche Sprache und Kultur e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Europäischer Freiwilligendienst - EFD 2012/13 & Freiwilliges Soziales Jahr - Kultur (FSJ-Kultur)

Unsere Freiwilligen

Claudia und Pascal, 2012

Claudia und Pascal, 2012

Claudia und Pascal, 2012

Freiwillige im Institut für Deutsche Sprache und Kultur e.V.

Claudia, Italien, und Pascal, Deutschland, arbeiten seit Mai 2012, bzw. seit Oktober 2012 als Freiwillige im „Institut für Deutsche Sprache und Kultur“.

Ich, Claudia, absolviere seit Mai 2012 meinen Europäischen Freiwilligendienst (EFD) hier in Wittenberg für ein Jahr. Ich komme aus Italien, bzw. aus Sardinien, habe aber in Siena (in der Toskana) Fremdsprache und Literaturwissenschaft studiert und beschäftige mich jetzt mit meiner Abschlussarbeit. Während den letzten sechs Monate hier am Institut habe ich sehr schöne Erfahrungen gesammelt, viele Städte mit den Studenten besucht und jeden Tag etwas Neues gelernt, sowohl im Büro als auch über das deutsche Alltagsleben. Dank meiner netten Kollegen, der Unterstützung vom Institut und dem Umgang mit den ausländischen Studenten habe ich mich hier sofort wohl gefühlt und bis jetzt keinen einzigen Tag meine Heimat vermisst.

Der EFD ist eine einmalige Chance, die die EU jungen Europäern im Alter von 18 bis 30 bietet, durch unbezahlte Freiwilligenarbeit die Kultur eines anderen (europäischen und außereuropäischen) Landes zu erkunden und seine Sprache zu lernen. Durch die Förderung der EU bekommt jede/r Freiwillige, unter anderem Zuschüsse, ein monatliches Taschengeld, freie Unterkunft und Verpflegungsgeld. Das Ziel des EFD ist es, in erster Linie jungen Menschen (unabhängig von ihrer Ausbildung, Sprachkenntnis und sozialem Umfeld) die Möglichkeit zu geben, neue Kompetenzen in ihren gewünschten Bereichen zu entwickeln, Sprachenbarrieren zu durchbrechen/ abzubauen und ein besseres Verständnis der europäischen Angehörigkeit zu ermöglichen.  Bestandteile des Programmes sind obligatorische Seminare (vor, während und nach dem Freiwilligendienst) und, wenn notwendig, ein Sprachkurs. Während der Seminare trifft man andere Freiwillige, mit denen man seine eigenen Erfahrungen austauschen, und neue Idee für den Erfolg seines Projektes bekommen kann.

Der Grund, weshalb ich mich für einen EFD entschieden habe, ist, dass ich schon bevor mein Studium zu Ende ist, Berufserfahrungen in Deutschland machen wollte, denn ich plane hier in Deutschland zu bleiben. Ich habe schon einen einjährigen Aufenthalt als Erasmusstudentin in Würzburg hinter mir und seitdem betrachte ich Deutschland als meine zweite Heimat. Ich liebe Deutschland, seine Sprache und Kultur. Als ich das Projekt am Institut in den EFD-Datenbanken gefunden habe, war mir sofort klar, dass es genau das Richtiges für mich ist. Ich bin international orientiert und freue mich über den Kontakten zu anderen Ausländern, mit denen ich meine Leidenschaft teilen kann. Darum habe ich mich sofort beworben und habe mir die Daumen gedrückt, damit ich hoffentlich eine positive Rückmeldung bekommen würde. Alles hat zum Glück geklappt und nach vier-monatigem Warten wurde endlich mein Projekt von der National Agentur bewilligt. Jetzt fühle ich mich sehr glücklich hier zu sein und kann wirklich sagen, dass ich mehr bekomme als ich gebe. Für mich ist diese ganze Erfahrung hier unglaublich wertvoll.

Ich, Pascal, habe Anfang Oktober 2012 mein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) am Institut für deutsche Sprache und Kultur e.V. in Wittenberg begonnen, nachdem ich im Juni 2012 mein Abitur bestanden habe.

Meine Aufgabe ist es, zusammen mit Claudia den ausländischen Studenten einen interessanten und erfahrungsreichen Aufenthalt in Deutschland bzw. Wittenberg zu ermöglichen. Dazu begleite ich sie auf Exkursionen und stehe für Fragen und Probleme bereit. Da ich aus Wittenberg stamme, habe ich gute Vorrausetzungen den Studenten die Stadt in all ihren Facetten näher zu bringen.

Meinen Weg zum Institut habe ich durch die Schule gefunden.

Als Mitglied im Förderverein Hundertwasser e.V. der Hundertwasserschule war ich unter anderem als Touristenführer und Projektmanager tätig. Ich peile ein Studium in Musik und einem 2. Fach auf Lehramt an, benötige jedoch noch Zeit um mich auf die Aufnahmeprüfung vorzubereiten. Um diese Zeit so sinnvoll wie möglich zu nutzen, lag die Wahl eines FSJ sehr nahe. Durch eine meiner Lehrerinnen bin ich dann auf das Institut gestoßen. Es bietet mir genau die Arbeitsbereiche, für die ich Interesse habe, das Organisieren von Tagesabläufen und die Kommunikation mit den ausländischen Studenten. Nebenbei habe ich trotzdem noch genug Zeit um mich in Gesang, Klavier und Musiktheorie ausbilden zu lassen und so hoffentlich die Prüfungen zu bestehen.

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.
Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der
Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen
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