Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Weiteres

Login für Redakteure

Europäischer Freiwilligendienst EFD 2015/16 & Freiwilliges Soziales Jahr (Kultur)

FSJ/EFD 2015/16

FSJ/EFD 2015/16

FSJ/EFD 2015/16

Sarah Kern (FSJ Kultur)

Dass ich nach meinem Abitur einen Freiwilligendienst machen würde, stand relativ schnell fest. Zum einen wollte ich erstmal praktisch lernen und nicht nur die Schul- bzw. Unibank drücken, zum anderen hatte ich noch überhaupt keine Ahnung, was ich denn studieren könnte.

Da ich auf jeden Fall etwas Praktisches machen wollte und dies meine Arbeit auch zum Großteil ausmachen sollte, bot mir das Institut für deutsche Sprache und Kultur die perfekte Möglichkeit, wo ich nun für ein Jahr in die Arbeitswelt nicht nur reinschnuppern, aber richtig eintauchen darf.

Direkt am Anfang (August 2015) erwarteten mich knapp 70 Studenten, die alle hier in Wittenberg Deutsch lernen wollten. Zusammen mit den beiden Freiwilligen aus dem letzten Jahr und einer Praktikantin veranstalteten wir die Freizeitaktivitäten, begleiteten sie bei den Exkursionen nach Berlin, Leipzig, Halle usw., planten und organisierten was das Zeug hielt. Es war wirklich viel zu tun, aber es hat Spaß gemacht.

Jetzt im Winter, wo eigentlich keine Studenten da sind, fällt natürlich auch mal mehr Büroarbeit an. Die Study-Abroad-Programme, die ab Januar wieder anfangen, sowie die Sommer Kurse im nächsten Jahr müssen vorbereitet werden, da helfen wir nun auch mit. Ansonsten heißt es eigentlich nur „Vorentspannen“ – ja, eigentlich. Doch in diesem Winter ist wohl einiges anders. Durch die vielen Geflüchteten steigt selbstverständlich die Nachfrage an Deutschkursen und so kam es, dass das Institut für deutsche Sprache und Kultur mittlerweile schon den dritten Deutsch-Einstiegskurs durchführt. Es ist schön zu sehen, wie eifrig die meisten Deutsch lernen. Ich bin gespannt wie es weiter geht und freue mich auf ein spannendes Jahr hier in Wittenberg.

Sarah Kern J

Ani Yenokyan (EFD)

Das Abenteuer beginnt- Eintauchen in eine neue Welt

Durch den Freiwilligendienst kann ich meine Persönlichkeit weiterentwickeln wie z.B. Teamfähigkeit, Selbständigkeit und die Offenheit gegenüber anderen Menschen. Die Tätigkeiten, Seminare sind informativ, interessant, machen wirklich Spaß.

Außerdem lerne ich viele neue und interessante Menschen kennen. Ich erfahre berufliche Neuigkeiten für den weiteren Lebensweg.

Meine Beweggründe für den Wunsch, einen Freiwilligendienst in Deutschland zu machen, sind:

  • Interesse an Kultur, Lebensweise, Geschichte
  • Eine gute und wichtige Erfahrung für mein weiteres Arbeitsleben
  • Verbesserung von Sprachkenntnissen
  • Abenteuerlust
  • Etwas Anderes und Neues kennen lernen.


Die deutsche Sprache fasziniert mich. Ich habe viele Jahre Deutsch gelernt, aber war noch nie in Deutschland. Ein Auslandsaufenthalt kann meine Kenntnisse erheblich verbessern. Natürlicherweise habe ich viel über die Geschichte des Landes u.a. gelernt, aber viel wichtiger und eindrucksvoller ist es, die Mentalität „einer“ Gesellschaft kennen zu lernen und von Lektoren des Instituts berufliche Fähigkeiten zu erfahren.

Es ist eine tolle Erfahrung, ein interessanter und tiefer Einblick in die Gesellschaft, Kultur- und Bildungssystem.

Mit Hilfe des Karrierezentrums der „Staatlichen Linguistischen W. Brjussov-Universität“ vom „Institut für Deutsche Sprache und Kultur e.V. an der Martin-Luther-Universität Lutherstadt Wittenberg“ habe ich Zusage bekommen.

Am 13. Oktober begann mein neues, spannendes, interessantes, abwechslungsreiches, wandelbares Leben in Deutschland.

Im Allgemeinen gelingt es mir, in der Einsatzstelle gut klar zu kommen. Das ist vor allem auch dem guten Arbeitsklima und der professionellen Arbeit des Arbeitsteams zu verdanken, die mich sehr herzlich aufgenommen haben und mir bei Problemen und Schwierigkeiten zur Seite stehen. Alle sind im Büro sehr hilfsbereit, freundlich und kompetent.

Ich bin der Meinung, jeder Jugendliche sollte sich sozial engagieren und einen Freiwilligendienst absolvieren. Neben dem Spaß bei der Arbeit muss man auch behilflich für andere Menschen sein.

Meine Arbeitstätigkeiten (Begleitung der Exkursionen, Durchführung von Freizeitaktivitäten, Zuarbeiten zu Kursen, Unterstützung im Büro, Zusammenarbeit in Wittenberg) geben mir Sicherheit, helfen mir bei persönlicher Entwicklung.

Während des Dienstes lerne ich die Fähigkeit, mich auf neue Situationen einzustellen

Am Ende des Programms werde ich sicher gestärkt aus dem Freiwilligendienst gehen und freue mich auf meine weitere berufliche Zukunft.

Nun setze ich fort, Mein Traumland auf jeden Fall von einer ganz neuen Seite kennenlernen und dieses Jahr zu genießen…

Ani Yenokyan

Zum Seitenanfang