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Europäischer Freiwilligendienst EFD 2014/15 & Freiwilliges Soziales Jahr (Kultur)

Cara Scheller (FSJ) und Daria Lezhay (EFD)

Cara Scheller (FSJ) und Daria Lezhay (EFD)

Cara Scheller (FSJ) und Daria Lezhay (EFD)

Cara Scheller (FSJ)

Für mich, Cara (18), stand von vornherein fest, dass ich nach dem Abitur nicht gleich zum Studium übergehen würde. Es gibt so viele Möglichkeiten, mit denen ich meine Zukunft gestalten könnte, und so viele Dinge, die mich begeistern. Deshalb wollte ich mir ein Jahr Zeit nehmen, um einfach mal „rauszukommen“ und neue Eindrücke zu sammeln, bevor ich mich für einen von vielen Wegen entscheide.

Über das FSJ Kultur hatte ich vorher schon viel Positives gehört, also beschloss ich, es zu versuchen. Mir war dabei wichtig, mit anderen Ländern und Kulturen in Kontakt zu kommen und mich möglichst in verschiedenen Sprachen mit vielen interessanten Menschen zu  unterhalten. Ich schickte Bewerbungen an 24 Einsatzstellen und wurde schließlich, unter anderem, zu einem Bewerbungsgespräch an das Institut für deutsche Sprache und Kultur nach Wittenberg eingeladen. Dort erhielt ich schon einen kleinen Einblick in die Arbeit hier – wobei Arbeit auch zum Teil falsch ausgedrückt ist. Denn hier darf ich neben der Organisation von Projekten auch viele Exkursionen und eine Menge Spaß zu meiner Arbeitszeit zählen.

Danach lud mich meine Vorgängerin Antonia zu einem Ausflug mit einem der Sommerkurse ein. Sie erzählte mir viel von ihren bisherigen Erfahrungen und ich war begeistert, dass ich all das im nächsten Jahr selbst machen dürfte und Verantwortung für die verschiedensten Projekte tragen werde.

Jetzt bin ich schon etwas über einen Monat hier, habe bereits andere Freiwillige aus vielen verschiedenen Ländern kennengelernt und kann auch wieder viel Englisch sprechen.

Im Moment bereiten wir im Institut die Kurse für das kommende Jahr vor. Die ersten Studenten kommen im Januar an und dann wird sicher eine Menge hier los sein, aber ich freue mich schon riesig auf die vielen neuen Gesichter, neue Sprachen und die Geschichten, die die Studenten aus ihren Heimatländern mitbringen. Zusammen mit Daria werde ich dann für die Kursteilnehmer als Ansprechpartner da sein, wenn sie Probleme oder Fragen haben, und die Organisation vieler Freizeitaktivitäten rund um die Sprachkurse übernehmen. Besonders freue ich mich darauf, den Studenten Deutschland zu zeigen und ihnen beim Deutschlernen zu helfen – das stelle ich mir nämlich ziemlich schwierig vor. Aber das denkt wahrscheinlich jeder von seiner Muttersprache.

Daria Lezhay (EFD)

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